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Decision Making: Wenn Stress entscheidet, verliert der Verstand.
Entscheidungen sind keine Rechenaufgaben. Sie sind innere Aushandlungsprozesse. Der Verstand meldet sich zu Wort, selbstverständlich. Er sortiert, vergleicht, prüft Folgen, denkt das Morgen mit. Er stellt jene Fragen, die uns vor Leichtsinn bewahren sollen: Was kostet mich das? Was verliere ich? Was riskiere ich? Der Verstand ist notwendig, unverzichtbar sogar. Aber er ist nicht souverän. Denn parallel dazu spricht das Gefühl, oft leiser, manchmal hartnäckiger. Es liefert kei

Andreas Bauer
vor 10 Stunden3 Min. Lesezeit
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