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Entscheidungsfreiheit - Geschenk oder Bürde?
Wenn ich mit Unternehmen arbeite, fällt mir immer wieder ein scheinbarer Widerspruch auf: Viele Unternehmen verlagern immer mehr Entscheidungsfreiheit auf ihre Mitarbeitenden. Man spricht dann von Eigenverantwortung, Selbstorganisation und Agilität. Und die Mitarbeitenden scheinen sich diese größere Freiheit ja auch zu wünschen.
Nicht selten passiert es aber dann, dass genau diese Freiheit zu Irritation, Überforderung oder sogar Stillstand führt.

Andreas Bauer
vor 2 Tagen4 Min. Lesezeit


Der Entscheider - ein Heldenmythos
Er taucht in jeder Business-Erfolgsgeschichte früher oder später auf, der Entscheider. Eine Figur, aufgeladen mit Erwartungen, fast schon überhöht. Einer, der Klarheit bringt, wo andere noch zögern. Einer, der den Nebel durchschreitet, der weiß, wo es langgeht und der im Zweifel allein die Richtung vorgibt, ohne zu zögern. Es ist das Bild eines Helden, das sich hartnäckig hält: entschlossen, unbeirrbar, souverän. Doch wie so viele Heldenbilder hat auch dieses einen blinden Fl
synetz-cc
25. März3 Min. Lesezeit


Die Macht der Prämissen bei Entscheidungen.
Organisationen lieben die Analyse. Wenn eine Entscheidung schwerfällt, wenn Projekte stocken oder Strategien unklar werden, ruft man nach mehr Daten, mehr Studien, mehr Workshops. Es wird gerechnet, bewertet, diskutiert. Die Hoffnung: Wenn man nur gründlich genug analysiert, wird die richtige Entscheidung schon sichtbar werden. Doch die Wirklichkeit von Organisationen ist widerspenstiger.

Andreas Bauer
16. März2 Min. Lesezeit


Die kluge Maschine und ihr großes Versprechen für Entscheidungsprozesse.
Der sinnvolle Einsatz von KI liegt nicht darin, Entscheidungen an Maschinen zu delegieren. Er liegt darin, den menschlichen Entscheidungsprozess zu erweitern.

Andreas Bauer
9. März5 Min. Lesezeit


Decision Making: Wenn Stress entscheidet, verliert der Verstand.
Entscheidungen sind keine Rechenaufgaben. Sie sind innere Aushandlungsprozesse. Der Verstand meldet sich zu Wort, selbstverständlich. Er sortiert, vergleicht, prüft Folgen, denkt das Morgen mit. Er stellt jene Fragen, die uns vor Leichtsinn bewahren sollen: Was kostet mich das? Was verliere ich? Was riskiere ich? Der Verstand ist notwendig, unverzichtbar sogar. Aber er ist nicht souverän. Denn parallel dazu spricht das Gefühl, oft leiser, manchmal hartnäckiger. Es liefert kei

Andreas Bauer
17. Feb.3 Min. Lesezeit
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